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М.В.ЛОМОНОСОВ ТОМ 10 СЛУЖΕБΗЫΕ ДОКУМЕНТЫ, ПИСЬМА

 
 
 
 
 
 
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М.В.ЛОМОНОСОВ
ТОМ 10
СЛУЖΕБΗЫΕ ДОКУМЕНТЫ, ПИСЬМА
стр. 411


rium sublimatum zu reiben. Da ich aber von wegen des garsti­gen und schädlichen Geruchs, so niemand vertragen kon[n]te, mich entschuldigte, so hat er mich nicht nur zum Nichts nutzen genennet, sondern noch dazu gefragt, ob ich lieber ein Soldat werden wol[l]te, ja endlich mit hö[h]nischen Worten die Thür gewiesen. Diesen Compliment mußte ich nur mit Grämen u[nd] Argern verdauen u[nd] darzu den H. um Verzeigung bitten. Kurtz darauf hat er mich ohne aller Ursache aus meinem Logis in ein anderes vertrieben, welches weder wohlfeiler noch besser war: ja die Ursache war diese: der Wirt war ein Doctor Medicinae, mit dem er wegen einiger Praxium uneinig worden, und ich mußte dabey 2 Rthl. für die Sache über zu tragen und eben so viel dem Wirth zu viel bezahlen, weil die Zeit noch nicht aus war, auf welche ich die Stube gemüthet habe. Mit diesem aber war er noch nicht zufrieden, sondern suchte mich noch beßer an zu packen, welches auch ^gefunden. Denn weil er alle Materia­lien, die er für uns nöthig gehabt, hat er bey seinem Schwie­ger Vatter ausgenommen, welchem er reichlich alles betzahlet, so wol[l]te er endlich das Geld sparen und uns des Monats mit 4 Rthl. abspeisen, welches gantz u[nd] gar unmöglig war, daß wir damit uns sustentiren kön[n]ten. Deßwegen ersuchte ich ihn im Laboratorio um was mehrereres, er antwortete aber: u[nd] wenn wir betteln gehen sol[l]ten, so wol[l]te er uns nichts mehr geben. Wir kamen demnach alle drey zusammen, und in Hoffnung ihn zu erbitten, gingen in sein Haus. Und da ich unsere Noth proponirte und ihn mit aller Demuth um das uns bestimmtes Geld ersuchte, so antwortete er nichts mehr als: kein Pfennig mehr, und darauf schimpfte er mich mit allen Schimpfund Fluch-Worten, die er nur finden kon[n]te, und begleitete mich mit sei­nen Fausten zur Stube hinaus, und darbey drohete mir ich weiß nicht warum mit der Wache. Bey diesen Umständen wußte ich nicht was thun sol[l]te. In der gantzen Stadt war verbothen uns was zu lehnen, und ich befürchtete mich einer größeren Verfol­gung und Unglück, Derohalben habe ich mich resolviret nach dem Herrn Baron von Kaiserling zu gehen, welcher damahls

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